Die Entwicklung und der Erhalt von Bewegungsfähigkeiten sind wesentliche Bausteine für die Lebensentwicklung des Menschen. Kommunikation durch Berührung und Bewegung ist das früheste und ursprünglichste Mittel der zwischenmenschlichen Beziehung.
Bewußte Berührung, die die Bewegungs-möglichkeiten des Anderen durch den Austausch von sensomotorischen Informationen fördert, ist für den in seiner Lebensbewältigung eingeschränkten Menschen eine wirksame Unterstützung zur Wiedererlangung und Erhalt von Selbstregulierung, Selbstständigkeit und Lebensqualität.
(Quelle: http://www.kinaesthetik.de/Kapitel1.html)
Die Kinästhetik (engl. Kinaesthetics, durch die Sinne wahrgenommene Bewegung) ist ein Instrument zur Analyse von menschlichen Bewegungsmustern, das in den USA entwickelt wurde. Die Bezeichnung „Kinästhetik“ ist eine Kombination der beiden griechischen Wörter „kinesis“ (Bewegung) und „aesthesie“ (Wahrnehmung). Ganz allgemein formuliert befasst sich die Kinästhetik mit dem Studium der menschlichen Bewegung, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich ist.
(Wikipedia Okt. 2010)
Kinästhetik beschäftigt sich mit Bewegungswahrnehmung und physiologischen Bewegungsabläufen.
….feststellen, dass sich Menschen nach kinästhetischen Prinzipien leichter bewegen lassen.
Pflegerische Handlungen werden so gestaltet, dass der betroffene Mensch sich aktiv mitbewegen kann und nicht seine Selbstkontrolle verliert und somit die eigene Bewegungskompetenz wahrnehmen kann.
Dies ist eines der wichtigsten Angebote der Pflege, um den gepflegten Menschen mehr Lebensqualität zu geben. Die Konzepte der Kinästhetik sind die Denkwerkzeuge, welche helfen, die nötigen Fähigkeiten zu erwerben.