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Eine kürzlich vorgestellte Studie der Deutschen Hospiz Stiftung zeigt, dass die hospizliche und palliative Versorgung in Deutschland immer noch mangelhaft ist. In der so genannten HPCV-Studie wurde die Versorgungssituation im Bereich der hospizlichen Begleitung und der Palliative-Care-Versorgung im Jahr 2007 erstmalig bundesweit untersucht. Die Auswertung aller gesammelten Daten ergab im Einzelnen, dass nur 6,2% der im letzten Jahr etwa 820.000 Verstorbenen in Deutschland am Ende ihres Lebens ehrenamtlich hospizlich begleitet wurden. Dies geschah zum größten Teil im häuslichen Umfeld des Sterbenden. Lediglich 1,7% wurden im Pflegeheim und 1,4% im Krankenhaus betreut. Im stationären Bereich erfolgte die Versorgung in einem Hospiz auch nur bei 2,2% der verstorbenen Menschen. Der Versorgungsgrad im Palliativbereich lag den Studienergebnissen nach 2007 bei nur 4,1%. "Geht die Entwicklungsgeschwindigkeit in gleichem Maße weiter, werden auch nachfolgende Generationen in Fragen hospizlicher und palliativer Begleitung völlig unterversorgt ihr Lebensende verbringen müssen", so Eugen Brysch, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung. Nach Ansicht des Experten besteht dringender Handlungsbedarf, "sonst gibt es keine überzeugenden Konzepte gegen aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid". Diese Mahnung richtet sich insbesondere auch an die politischen Handlungsträger.
Die Studie der Deutschen Hospiz Stiftung finden Sie hier
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