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Schlafstörungen von Patienten in der Palliativmedizin sind ein häufig anzutreffendes Symptom und müssen in der Regel sehr individuell behandelt werden. Hierfür gibt es vielfältige erfolgreiche pharmakologische und nichtpharmakologische Therapiemöglichkeiten. Trotz dieses Wissens und breiter Erfahrungen werden Schlafstörungen im Bereich der Palliativmedizin vielerorts offenbar immer noch unterdiagnostiziert und folglich auch nicht adäquat behandelt. Hiervon berichten Wissenschaftler des Department of Internal Medicine, Division of Geriatric Medicine, St. Louis University Health Sciences Center, St. Louis, USA, in einem kürzlich veröffentlichten Zeitschriftenartikel. Zu begründen sei dies unter anderem damit, dass viele Patienten die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal von sich aus nicht auf ihre Schlafprobleme ansprechen können oder wollen, so die Autoren. Infolge der hierdurch ausbleibenden Behandlung, sei es bei Patienten häufig nicht einmal im Terminalstadium ihrer Erkrankung möglich, die Qualität ihrer verbleibenden Lebenszeit noch ein wenig zu verbessern.
Abstract aus Clinics in Geriatric Medicine 2008, Vol. 24 (1), pp. 83-91
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