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Die Deutsche Hospiz Stiftung, Dortmund, hat ihren Jahresabschluss 2006 der Patientenschutzorganisation vorgelegt. Aus ihm geht hervor, dass die Stiftung im vergangenen Jahr den Patientenschutz für Schwerstkranke und Sterbende mit etwa 1,4 Millionen Euro unterstützt hat. Dem geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zufolge konnte damit im Vergleich zum Vorjahr rund 8 Prozent mehr für die Belange der Schwächsten der Gesellschaft ausgeben werden. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf den Bereich des Schmerz- und Hospiztelefons gelegt: Etwa 19.300 Menschen nahmen dieses Angebot 2006 in Anspruch. Die Stiftung gab hierfür insgesamt 365.000 Euro aus. Der größte Teil der Mittel (471.000 Euro), die ausschließlich aus Spenden hervorgehen, wurde jedoch für die Beratung und Förderung von Hospizdiensten verwendet. Dagegen waren die Verwaltungskosten mit 224.000 Euro (16 Prozent) verhältnismäßig gering. "Unser Dank gilt allen Menschen, die unsere Arbeit unterstützt haben. Es ist auch ihr Verdienst, dass wir uns sowohl für die Interessen der Schwerstkranken und Sterbenden auf politischer Ebene einsetzen als auch einen Service nah am Menschen bieten können", so Brysch.
Mitteilung der der Deutschen Hospiz Stiftung
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