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Endlich ist es soweit! Am 21. April 2010 wurde das bundesweit erste Kinderpalliativzentrum der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Universität Witten/Herdecke, feierlich eröffnet. Hiervon berichtete auch die "Ärztezeitung" in einer ihrer jüngsten Ausgaben. Das Zentrum umfasst die erste Palliativstation für Kinder und Jugendliche ("Station Lichtblicke") im Erdgeschoss und das Forum für Familie und Fortbildung (FFF) im ersten Stockwerk. Auf der "Station Lichtblicke" gibt es acht Patientenzimmer (Einbettzimmer), wobei jeweils zwei Einbettzimmer über ein gemeinsames Duschbad mit der Möglichkeit, eine mobile Duschliege einzusetzen, verfügen. Den Angaben des Zentrums zufolge befinden sich im Erdgeschoß zusätzlich die notwendigen Nebenräume und ein Eingriffsraum. Im "Forum für Familie und Fortbildung" (FFF) können die Familien der kranken Kinder während der stationären Behandlung in Elternappartements wohnen, andere Familien treffen und die angebotene Unterstützung durch das multidisziplinäre Team nutzen. Das FFF soll aber auch die Möglichkeit bieten, Fortbildung in Pädiatrischer Palliativversorgung durchzuführen und weiterzuentwickeln. Ein Sinnesgarten, der direkt an alle Patientenzimmer angrenzt, bietet den schwerstkranken Kindern zudem die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten. "Hier in Datteln wird klar: Hohe Fachkompetenz und Herzlichkeit schließen sich nicht aus", so der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bei der Eröffnungsfeier. Prof. Dr. med. Boris Zernikow, Chefarzt des Vodafone Stiftungsinstitut für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin in Datteln, wünscht sich, dass das "Dattelner Modell" Schule macht.
Mitteilung der Ärztezeitung, Mai 2010
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