17.04.2010 - Kommt die elektronische Patientenakte zur palliativmedizinischen Versorgung?
Das Palliativnetz Bochum und die Ärztekammer Westfalen-Lippe haben ein neues Projekt auf den Weg gebracht, das eine bessere Versorgung und schmerzmedizinische Behandlung von schwerkranken und sterbenden Menschen ermöglichen soll. Hiervon wird in einem aktuellen Beitrag im Deutschen Ärzteblatt berichtet. Das Projekt nennt sich "Informationssystem palliativcare.nrw" und ist eine elektronische Patientenakte zur palliativmedizinischen Versorgung. In Bochum befindet es sich derzeit in der Probephase, wird aber vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen mit etwa 200.000 Euro unterstützt. Nach Vorstellung der Initiatoren soll das "Informationssystem palliativcare.nrw" Modellcharakter für ganz Deutschland haben. "Wir sammeln aber nicht nur Erfahrungen beim Einsatz neuer Technologien in der palliativmedizinischen Versorgung. Darüber hinaus erwarte ich auch Empfehlungen für den Einsatz in anderen gesundheitlichen Handlungsfeldern", so der Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann.

Beitrag im Deutschen Ärzteblatt 2010; 107(8): 7

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