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Die Bundesärztekammer (BÄK), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) und der Deutsche Hospiz- und Palliativ- verband e. V. (DHPV) haben vor kurzem einen "Runden Tisch Palliativ- medizin" ins Leben gerufen. Mit ihrer ersten konstituierenden Sitzung Ende Januar 2009 in Berlin wurde mit dem Arbeitsprozess zur Entwick- lung einer nationalen "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterben- der Menschen" begonnen. Aufgabe der Arbeitsgruppen, an denen rund 40 Organisationen und Institutionen beteiligt sind, wird es nun sein, die jetzige Situation in Deutschland und anderen, in der Palliativ-Hospizarbeit weiterentwickelten Ländern zu beschreiben, daraus Ziele für Deutschland zu definieren und einen Plan für die Umsetzung aufzustellen. Das Ziel ist eine gemeinsame Charta aller gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevanten Gruppen bis Juni 2010. "Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft mit einem zunehmenden Anteil chronischer Erkrankungen müssen wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir mit Sterben und Tod umgehen", so der Hauptgeschäftsführer der BÄK, Christoph Fuchs.
Mitteilung der DGP, DHPV und BÄK, Januar 2009
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