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Die Diskussionen um die aktive Sterbehilfe nehmen auch außerhalb Deutschlands kein Ende. Während in Deutschland nach wie vor die Tötung des Patienten auf seinen eigenen Willen hin nicht erlaubt ist, darf in den Niederlanden beispielsweise aktive Sterbehilfe dann geleistet werden, wenn ein schwerstkranker Mensch unerträglich leidet, keine Chance auf Heilung mehr besteht und er wiederholt intensiv um seinen Tod gebeten hat. Einem kürzlich im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Beitrag zufolge begehen laut einer Studie der Universität Amsterdam dennoch jedes Jahr 4.400 schwerkranke Menschen in den Niederlanden Selbstmord - und zwar vor allem durch Nahrungsverweigerung oder die Einnahme von Schlafmitteln. Den Experten der niederländischen Hochschule zufolge sei dies offensichtlich ein "stiller Protest gegen die Medikamentisierung des Sterbens". Man ist sich außerdem einig darüber, dass die niederländische Gesellschaft die Suizide in der Sterbehilfe-Debatte vernachlässige.
Beitrag im Deutschen Ärzteblatt
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